ReadKit ist dem ein oder anderen evtl. schon ein Begriff. Ursprünglich war ReadKit “nur” ein nativer Client für die ReadItLater Clients Pocket und Instapaper. Mit dem Update auf Version 2.0 wurde aus ReadKit jedoch der erste native Fever° Reader für Mac OSX. Seit der Bekanntgabe der Abschaltung der Google Reader Services am 1. Juli 2013 buhlen viele Developer um die Gunst der User. Der heißeste Anwärter auf die Nachfolge von Google Reader ist zur Zeit Fever ($30). Fever muss auf dem eigenen Webspace/Server installiert werden; bietet somit keine All-in-One Lösung wie ehemals Google Reader. Bisher musste man für die Nutzung von Fever auf dem Mac auf die Webansicht im Browser zurückgreifen, für iOS gibt es bisher die Clients Reeder (2,69€), Sunstroke (4,49€) und Ashes ($7,99).
Hauptansicht und Readability-Support

Die Hauptansicht von ReadKit erinnert an Reeder for Mac (kostenlos). In der linken Spalte werden die genutzten Services mit den jeweiligen Unterkategorien angezeigt. Schön dabei ist, dass man auch tief in die einzelnen Feeds von Fever navigieren kann, alternativ können auch die Feeds nach Tags angezeigt werden. In der rechten großen Spalte wird die Feedvorschau angezeigt.

Detailansicht der Feeds
ReadKit kommt mit Vollintegration von Readability, so können, wie in Reeder for Mac, auch non Full-RSS Feeds bequem komplett im Reader gelesen werden, die Funktion wird durch einen Klick auf das Readability-Icon (Sofa) oben rechts aktiviert.
Weitere Funktionen sind hier das Markieren des Artikels als gelesen, die Favoritenfunktion, das Öffnen des Feed-Links in Safari und dem Teilen des Artikels mit der systemeigenen Teilen-Funktion von OS Mountain Lion. Eine Funktion zum Teilen des aktuellen Artikels zu Twitter, app.net oder Facebook findet man hier leider (noch) nicht.
Einrichtung der Services und Optionen
ReadKit unterstützt mittlerweile eine Vielzahl von Services zur Synchronisation. So können die ReadItLater Services Pocket, Instapaper und Readability integriert werden. Im Weiteren können Delicious und Pinboard als Bookmarking-Services zum direkten Bookmarken von Artikeln eingebunden werden. Neu in Version 2.0 von ReadKit ist der Support für RSS-Dienste, neben Fever lassen sich hier noch der RSS-Service von Newsblur ($2/Monat), sowie ein lokaler RSS-Reader einrichten.

Die Ansicht von ReadKit lässt sich unter Optionen dem eigenen Leseverhalten anpassen. So kann die Schriftart, sowie das Text-Alignment, der Zeilenabstand und die Textbreite frei gewählt werden – eine Funktion, welche viele unter Reeder for Mac vermisst haben. Neben den Einstellungen für die Textdarstellung stehen noch vier verschiedene Skins zur Auswahl.
Fazit
Allein durch die Readability-Funktion von ReadKit, d.h. dem vollständigen Catchen von Feeds, obwohl nur ein Abriss des Artikels bereitgestellt wurde, macht ReadKit zum Must-Have-Tool für jeden Fever Nutzer unter OSX. Die Tatsache, dass zudem noch gespeicherte Artikel von Pocket und Instapaper im gleichen Tool mit angezeigt werden können, macht es für mich zum unerlässlichen Reader-Tool. ReadKit löst so bei mir Reeder for Mac ab.



Beim Arbeiten benutzt man oftmals die immer gleichen, wiederkehrenden Tastenkürzel, bzw. Textkombinationen. Kann man bei eMail-Programmen meist noch eine Signatur definieren, so wird es bei der Verwendung von rein webbasierten eMail-Programmen der alten Schule schon schwieriger. Entweder man tippt jedes mal händisch die Signatur ein oder man legt sich ein kleines Plaintextdokument auf dem Desktop an und kopiert hier jedesmal mühsam die Signatur in das jeweilige Fenster.









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