Category Archives: Apple

Bus und Bahn im Blick mit Deperature

Meistens nutzt man täglich die gleichen Bus- und Bahnverbindungen, das Nachschlagen der Verbindung per Bahn-App oder regionaler ÖPNV-App ist da meist nur hinderlich, da man nicht die Verbindung sucht, sondern eher an der Abfahrtszeit interessiert ist. Deperature eilt hier zur Hilfe.

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Hier lassen sich Verbindungen speichern, Deperature zeigt beim App-Start immer die noch verbleibenden Minuten bis zur Abfahrt an. Mit einem Tap auf die Verbindung lassen sich Abfahrts- und Zielpunkt vertauschen. Mit einem Swipe nach links wird die vorhergehende Verbindung, mit einem Swipe nach rechts die nächste Verbindung angezeigt. Durch einen Klick neben die Uhrzeit wird die detailierte Fahrplanansicht ausgeklappt. Deperature fetched die Verbindungen von bahn.de und beherrscht damit sämtliche Nah- und Fernverkehrsverbindungen in Deutschland. Auch über Störungen und Ausfälle der Verbindung wird man benachrichtigt.

Twitter 2.2 mit Retina Support

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Twitter hat heute das von vielen MacBook Retina Benutzern lang ersehnte Retina-Update für den nativen Twitter Client auf OSX released. Twitter ist jetzt voll retinafähig, die verpixelten Icons und vor allem die verpixelte Schrift gehören jetzt der Vergangenheit an. Auch das Icon in der Menübar wurde aktualisiert und ist jetzt in der höchsten Auflösung verfügbar. Im Weiteren wurde das Fensterverhalten bei der Erstellung eines neuen Tweets verändert, jetzt ist auch eine Vorschau über das angehängte Bild verfügbar. Das Update kann wie gewohnt direkt über den Mac AppStore bezogen werden.

Twitter
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Twitter
Developer: Twitter, Inc.
Price: Kostenlos

S°LAR – das Wetter mit dem Dreh

Gute Wetterapps gibt es im AppStore für iOS Geräte mehr als genug. Angefangen mit Haze über WeatherNeue bis hin zum browserbasierten Sun. S°LAR ist eine weitere Wetterapp und normalerweise für ca. 89ct. im AppStore zu erstehen, heute ist die App jedoch kostenlos.

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Sie besticht besonders durch die minimalistische und klar strukturierte UI, sowie durch die Zeitfunktion. Wenn man mit dem Finger nach unten streicht, so wird rechts oben eine Uhr eingeblendet und man kann so durch die minütliche Wettervorhersage für die nächsten 24 Stunden scrollen, ein nettes Feature, welches ich so bisher noch bei keiner Wetterapp gesehen habe. Wischt man mit dem Finger nach unten, so bekommt man die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage eingeblendet.

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S°LAR ist mit Sicherheit nicht die erste Wahl für angehende Meterologen, wer nur schnell einen Blick auf das aktuelle Wetter und auf die Vorhersage für die nächsten 24h werfen will, der ist mit der App jedoch nicht schlecht bedient.

Solar : Weather
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Solar : Weather
Developer: Hollr, Inc.
Price: Kostenlos

Archy – Google Docs Management

archy_logoGoogle Docs ist eigentlich für die Bearbeitung von Dokumenten im Browser entworfen worden. Mit dem Start von Google Drive wurde es zudem möglich, Dokumente, welche mit anderen Editoren (zum Beispiel Pages, Numbers oder Keynote) erstellt wurden, hochzuladen und diese dann wiederum mit Google Docs zu bearbeiten. Die Möglichkeiten innerhalb eines Browsers sind jedoch nur recht eingeschränkt nutzbar und bisher noch recht minimalistisch gehalten. Es bietet sich also an, Dokumente mit den herkömmlichen Editoren offline zu erstellen und diese dann zu Google Drive hochzuladen. Bisher war das nur sehr eingeschränkt mit der Google Drive App für den Mac möglich. Eine Zweite und intuitivere Möglichkeit möchte ich hier vorstellen: Archy.

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Archy versteht sich als Google Drive Client für den Mac. Aufgebaut im Stil, wie man ihn auch schon von verschiedensten Mail-, Twitter oder ADN-Clients kennt. Am linken Rand befinden sich die Auswahlmöglichkeiten, mit einem Klick verändert sich der Inhalt des rechten Feldes innerhalb der App. Die Startansicht ist immer die Aktivitätsanzeige, hier werden die kürzlich veränderten Dokumente/Dateien gruppiert angezeigt, es besteht im Weiteren die Möglichkeit in die Anzeige einzugreifen, um zum Beispiel nach Besitzer, Ordner, etc. gruppieren zu lassen.

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Weitere Ansichtsmöglichkeiten sind die reine Dateiansicht, die Ansicht der Favoriten, Ordneransicht und die Kontakteansicht. Besonders ist hier die Kontakteansicht, da man hier direkt sehen kann, welche Dateien man mit den Kontakten teilt und bei Bedarf hier auch neue Dateien Kontakten zuordnen kann. Es ist außerdem auch möglich, die Permissions für die einzelnen Kontakte oder Kontaktgruppen zu setzen, das heißt Lese- und Schreibrechte zu gewähren oder zu entziehen.

Eine der wichtigsten Funktionen für mich ist die Möglichkeit des simplen Drag ‘n Drop von Dateien. Möchte man eine Datei zu Google Drive hochladen, so kann man sie bequem in Archy droppen, das geht sogar direkt zu einem bestimmten Ordner oder Kontakt. Soll eine Datei auf den eigenen Rechner geladen werden, so kann man sie nach belieben aus dem Archy-Fenster auf den Schreibtisch oder einen bestimmten Ordner ziehen. Auch das direkt Bearbeiten auf Google Drive ist möglich, hier genügt ein Doppelklick auf die entsprechende Datei. Sogar das Verwenden der Vorschau von OSX per Leertaste für das schnelle Betrachten einer Datei ist möglich.

Archy beherrscht auch die Verwaltung von mehreren Google-Accounts, so ist es möglich alle Dateien in einer Struktur anzuzeigen oder einzeln durch die Accounts zu switchen – das Ein- und Ausloggen auf google.com entfällt somit. In Zukunft sollen zudem noch Dropbox, Microsoft SkyDrive, sowie box.net eingebunden werden.

Fazit: Archy erleichtert die Arbeit mit Dokumenten in der Google Cloud sehr. Wer nicht immer auf den Online-Editor angewiesen sein möchte, aber dennoch die Cloud-Services nicht missen will, der findet man Archy eine sehr gute Möglichkeit die Dateien nativ auf dem Mac zu bearbeiten, aber sie dennoch online verfügbar zu haben.

Archy
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Archy
Developer: Sixnens
Price: Kostenlos

Radium 3 – minimalistische Radio-App für den Mac

radium_iconWebradios gibt es wie Sand am Meer, die meisten sind umständlich über Flash- oder Realplayerstreams auf den jeweiligen Websites der Radios zu hören. Kennt man den expliziten Namen nicht, sondern interessiert sich zum Beispiel nur für das Genre oder die Heimatstadt des Senders, so wird es außerdem relativ schwer den passenden Sender zu finden. Über das Pain-In-The-Ass Handling von Flash- und Realplayerstreams möchte ich hier nicht genauer eingehen.

Radium hingegen ist eine kleine, minimalistische App für die MenuBar (mit vollem Retina-Support). Das Programm kommt mit einer Datenbank von 6000 Sendern weltweit, wem das noch nicht genug ist, der kann entweder Sender manuell hinzufügen oder dem Entwickler eine Nachricht mit der entsprechenden Radio-Station zur Aufnahme in die Datenbank schreiben. Die Sender können nach Station-Name, Genre, Ort oder dem Top-Ranking gesucht und sortiert werden.

radium_01Ist der gewünschte Sender gefunden, so kann er mit Enter direkt gestreamt werden. Fortan spielt der Sender im Hintergrund, wer möchte kann sich den aktuellen Interpreten und Titel auch links neben dem Icon einblenden lassen. Lieblingssender können mit einem Herz zur Favoritenliste hinzugefügt werden, außerdem ist Airplay direkt in die App integriert, so ist es möglich, den Sender im ganzen Haus zu verteilen.

radium_02Radium hat zudem einen built-in Equalizer, dieser passt sich automatisch dem gespielten Sender an, um das bestmögliche Ergebnis liefern zu können. Wer mit der Arbeit des automatischen Equalizers nicht zufrieden ist, der kann hier auch selbst Hand anlegen.

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Ein besonders schönes Feature ist die Album-Cover Funktion. Ist diese aktiviert, so wird zum aktuellen Titel das CD-Cover auf dem Schreibtisch eingeblendet. Mit einem Rechtsklick kann außerdem die Information des Titels in die Zwischenablage kopiert oder das Lied direkt in iTunes aufgerufen werden. Wer möchte kann von hier aus auch direkt den gespielten Titel twittern, auf Last.FM skrobbeln oder die Website der Radio-Station besuchen. Wer möchte kann sich außerdem noch den aktuell gespielten Track direkt in das Notification-Center pushen lassen, so erscheint bei jedem Trackwechsel eine Notification, sowie die History im Notification-Center.

Fazit: Radium ist für mich DIE Webradio-App auf dem Mac. Mit einer schier unendlichen Datenbank an Radiosendern geht einem mit relativer Sicherheit niemals die Musik aus. Die App ist zudem durchdacht programmiert und tut genau das, was sie soll, Radiostreams abspielen. Gut gefällt mir, dass die Zusatzfeatures wie die Coveranzeige zwar genutzt werden können, aber im default abgeschaltet sind, so wird man nicht von einem überladenen Interface beim Start erschlagen. Radium ist aktuell für den extrem reduzierten Preis von 2,69€ im AppStore zu haben, normalerweise liegt die App bei 17,99€ – bei diesem Preis kann man nicht viel falsch machen. Wer  sich dennoch nicht sicher ist, der kann hier die Trial-Version herunterladen.