Category Archives: iPhone

WWDC2013 Nachlese

Ob per Livestream Daumenkino oder einem der unzähligen “Live-Ticker”, die WWDC dürfte wohl keinem eingefleischten Apple-User entgangen sein. Doch wie sieht es mit den Neuerungen aus, was wurde vorgestellt? Es folgt eine kleine Nachlese der gestrigen WWDC:

OS 10.9 Mavericks

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Wie erwartet wurde der Nachfolger von OS 10.8 Mountain Lion angekündigt, diesmal wurde mit den Katzennamen gebrochen, nicht Sea Lion, sondern “Mavericks” wird der Nachfolger heißen. Developer können sich ab jetzt die Beta bei Apple herunterladen, Custom User müssen sich noch bis Herbst 2013 gedulden.

Neuerungen:

  • iBooks für OS X (endlich .epub auch auf dem Mac; mit iCloud-Sync)
  • Maps für OS X (die Karten-App von iOS auch auf dem Mac; Routen können auf iOS-Geräte übertragen werden)
  • Kalender ohne skeumorphisches Lederdesign (+ infinite Scroll in Tagen-, Wochen- und Jahresansicht)
  • Safari 7.0
  • iCloud Keychain (Passwortmanager via iCloud)
  • erweitertes Energiemanagement/Speicherausnutzung
  • Multiple Displays (aTV kann jetzt auch zur Erweiterung genutzt werden; besseres Displaymanagement)
  • Finder Tabs (Tabs im Finder á la TotalFinder)
  • Tags (sämtliche Dokumente können jetzt mit Tags versehen werden; soll wohl die Ordnerstruktur nach und nach ablösen)
  • Notifications (auf sie kann direkt geantwortet werden; werden auch im “Lock-Screen” angezeigt; Websites, z.B. eBay können Nachrichten in das Notification-Center schicken)

iOS 7

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Apple zeigte neben OS X Maverick auch noch den Nachfolger von iOS 6 – “the biggest change since the iPhone was released” (Tim Cook). Bei iOS 7 wird mit allen bisherigen Design-Konventionen gebrochen, das viel vermutete Flat-Design wurde vorgestellt.

Neuerungen:

  • Control Center (Quick-Navigation zu den wichtigsten Einstellungen: WiFi, Bluetooth, etc. ; kann vom unteren Bildschirmrand von jeder App nach oben geswiped werden)
  • Navigation Center (Ereignisse können jetzt nach “verpasst”, “heute” und “alle” sortiert werden; Navigation Center ist jetzt auch im Lockscreen erreichbar)
  • Multitasking (der Appswitcher wurde komplett redesigned; zu jeder App ist jetzt ein Vorschaubild verfügbar)
  • Kamera (kommt jetzt auch mit Filterfunktionen, z.B. Sepia oder Black/White)
  • Fotos (können jetzt nach Orten und Ereignissen sortiert werden)
  • Airdrop (Dateien können mit iOS-Nutzern in der Umgebung per WiFi geteilt werden)
  • Safari (8 Tabs Beschränkung wurde aufgehoben; die Navigation verschwindet beim Scrollen; neue Tab-Ansicht)
  • iTunes Radio (Last.fm Klon; jedoch weiterhin kein Ersatz zu Pandora, Rdio oder Spotify)
  • Siri (kann jetzt mehr Befehle, versteht sich z.B. mit der Wikipedia, Bing und Twitter)

MacBook Air 11″ & 13″

Neben OS X Maverick gab es auch ein Update der 11″ und 13″ MacBook Air Familie. Ein Retina-Update blieb leider (noch) aus.

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Neuerungen:

Preise (beziehen sich auf Standardkonfigurationen):

  • MacBook Air 11″ 1,3GhZ Dual-Core i5, 4GB Arbeitsspeicher, 128GB SSD = 999,00€
  • MacBook Air 11″ 1,3GhZ Dual-Core i5, 4GB Arbeitsspeicher, 256GB SSD = 1199,00€
  • MacBook Air 13″ 1,3GhZ Dual-Core i5, 4GB Arbeitsspeicher, 128GB SSD = 1099,00€
  • MacBook Air 13″ 1,3GhZ Dual-Core i5, 4GB Arbeitsspeicher, 256GB SSD = 1299,00€

MacPro

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Wie von Tim Cook schon vor geraumer Zeit angekündigt wird es einen Nachfolger des MacPro geben. Auch der neue MacPro wurde einem kompletten Redesign unterzogen, so gleicht er nicht mehr einem normalen Desktop-Rechner, sondern ist dreieckig in einem runden Gehäuse angeordnet. Durch diese neue Anordnung wird die bestmögliche Kühlleistung garantiert, es ist nur ein Kühler verbaut, dieser befindet sich im oberen Teil des Gehäuses – so entsteht eine Art Durchzug, wie in einem Kamin, um die Komponenten optimal zu kühlen.

Neuerungen:

  • Dual-GPU in der Standardkonfiguration
  • neueste Intel Xeon-Prozessoren (fängt bei Xeon E5 an; max. 12 Cores; 40GB/s PCI-e Bandbreite)
  • 4 Schächte für DDR3 1866MhZ RAM (max. 60GB/s Bandbreite)
  • PCI-e SSD-Speicher (1250MB/s anstatt 500MB/s über SATAII)
  • Thunderbolt 2 (6 Ports; 25x schneller als FireWire 800; Daisy-Chain bis zu 36 Komponenten)
  • USB 3.0 (4 Ports)
  • Support für bis zu drei 4K Displays
  • 2x so schnell wie der Vorgänger MacPro

Airport Extreme & TimeCapsule

Auch die Airport Extreme, sowie die TimeCapsule wurden einem kompletten Redsign unterzogen. Die turmförmige Anordnung soll eine besonders gute WLAN-Reichweite möglich machen.

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Neuerungen:

  • WiFi 802.11ac Standard (ca. 3x schneller als 802.11n)
  • 3 Antennen für 2,4GhZ und 3 für 5GhZ
  • schmaleres, turmförmiges Design
  • der Preis für das Einsteigermodell mit 2TB wurde von 279,00€ auf 299,00€ angehoben; beim 3TB Modell hingegen wurde der Preis von 429,00€ auf 399,00€ gesenkt

Preise:

  • Airport Extreme = 199,00€
  • 2TB TimeCapsule = 299,00€
  • 3TB TimeCapsule = 399,00€

iWork for iCloud

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iWork wird ab Herbst 2013 auch via iCloud komplett verfügbar sein. Das heißt, dass nicht nur mehr Dokumente in der iCloud abgelegt werden können, sondern sich die iWork Programme Pages, Numbers und Keynote auch komplett via iCloud.com auf jedem Browser starten lassen. Die Dokumente können dann komplett im Browser editiert werden.

WWDC Keynote im Re-Stream & Wallpaper

Wer gestern auch nur Daumenkino auf der AppleTV oder im Live-Stream gesehen hat, der kann sich hier die komplette Keynote in 1080p und 720p nochmal anschauen. Das Wallpaper von Maverick gibt es hier, das Wallpaper von iOS 7 ist hier zu finden.

Fazit

Das iOS-Redesign war meiner Meinung nach mehr als überfällig. iOS sieht mit Version 6 immer noch so aus wie die erste Version von iOS aus dem Jahr 2008 – das Apple hier mit der Zeit geht und sich vom skeumorphischen Design löst begrüße ich sehr. Gleiches gilt für OS X Mavericks, hier wurde sich auch endlich vom skeumorpen Look gelöst (ich will keine Leder-Optik in meinem Kalender). Das die MacBook Air Familie mit den neuen Haswall Prozessoren, sowie dem 802.11ac WiFi Standard, sowie schnelleren SSDs aktualisiert wurde, erscheint als logische Konsequenz, die Mac Book Pro (Retina) Modelle werden in nächster Zeit sicherlich auch noch eine Aktualisierung dahingehend erfahren.

Apple schlägt in Sachen MacPro doch eine andere Richtung ein und will gerade nicht die professionellen Anwender an die Windows- und Unixwelt verlieren. Mit dem MacPro zeigt Apple einen Ausblick auf eine sehr leistungsstarke Workstation. Im Hinblick auf die Integration des 802.11ac WiFi Standards erscheint die Aktualisierung der Airport Extreme, sowie der TimeCapsule logisch. iWork in der iCloud ist zwar eine schöne Beigabe, ist aber meiner Meinung nach nicht das Highlight der WWDC, Google macht dies mit GoogleDocs schon seit einiger Zeit.

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Bus und Bahn im Blick mit Deperature

Meistens nutzt man täglich die gleichen Bus- und Bahnverbindungen, das Nachschlagen der Verbindung per Bahn-App oder regionaler ÖPNV-App ist da meist nur hinderlich, da man nicht die Verbindung sucht, sondern eher an der Abfahrtszeit interessiert ist. Deperature eilt hier zur Hilfe.

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Hier lassen sich Verbindungen speichern, Deperature zeigt beim App-Start immer die noch verbleibenden Minuten bis zur Abfahrt an. Mit einem Tap auf die Verbindung lassen sich Abfahrts- und Zielpunkt vertauschen. Mit einem Swipe nach links wird die vorhergehende Verbindung, mit einem Swipe nach rechts die nächste Verbindung angezeigt. Durch einen Klick neben die Uhrzeit wird die detailierte Fahrplanansicht ausgeklappt. Deperature fetched die Verbindungen von bahn.de und beherrscht damit sämtliche Nah- und Fernverkehrsverbindungen in Deutschland. Auch über Störungen und Ausfälle der Verbindung wird man benachrichtigt.

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S°LAR – das Wetter mit dem Dreh

Gute Wetterapps gibt es im AppStore für iOS Geräte mehr als genug. Angefangen mit Haze über WeatherNeue bis hin zum browserbasierten Sun. S°LAR ist eine weitere Wetterapp und normalerweise für ca. 89ct. im AppStore zu erstehen, heute ist die App jedoch kostenlos.

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Sie besticht besonders durch die minimalistische und klar strukturierte UI, sowie durch die Zeitfunktion. Wenn man mit dem Finger nach unten streicht, so wird rechts oben eine Uhr eingeblendet und man kann so durch die minütliche Wettervorhersage für die nächsten 24 Stunden scrollen, ein nettes Feature, welches ich so bisher noch bei keiner Wetterapp gesehen habe. Wischt man mit dem Finger nach unten, so bekommt man die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage eingeblendet.

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S°LAR ist mit Sicherheit nicht die erste Wahl für angehende Meterologen, wer nur schnell einen Blick auf das aktuelle Wetter und auf die Vorhersage für die nächsten 24h werfen will, der ist mit der App jedoch nicht schlecht bedient.

Solar : Weather
Solar : Weather
Download @
App Store
Solar : Weather
Developer: Hollr, Inc.
Price: Kostenlos

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FitBag – das iPhone 5 in der Stofftasche

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Cases und Ledertasche gibt es unzählige auf dem Markt. Alle haben jedoch einen Nachteil: der Formfaktor geht verloren. Das iPhone 5 ist eines der am besten verarbeiteten Smartphones auf dem Markt, vorne aus Gorilla Glass 2, die Ränder und die Rückseite aus eloxiertem Aluminium. Doch leider ist das iPhone 5 durch die Verwendung dieser durchaus sehr schönen und hochwertigen Materialien auch sehr kratzanfällig. Vor allem die Rückseite und die Kanten des iPhones sehen nach kürzester Zeit ohne Schutz schon sehr verkratzt oder vermackt aus. Die Benutzung ohne Front- oder Rückenschutz ist also nicht zu empfehlen. Wer das iPhone trotzdem nicht in eine Plastik-, Leder- oder Aluminiumzweitgehäuse quetschen will, der sollte sich die FitBag näher anschauen.

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Die FitBag ist die Hosentasche in der Hosentasche. Sie besteht außen aus einem gefühlt hochwertigen Stoff. Die Naht ist nach innen gelegt, so entsteht kein unschöner Saum an den Rändern. Innen ist die Tasche weich mit einem Mikrofaserstoff ausgepolstert – praktisch: das iPhone wird beim Tragen von lästigen Schmutzpartikeln wie Staub und auch Fingerabdrücken gereinigt. Die Tasche ist ca. 1cm länger als das iPhone, so kann das Smartphone ganz darin versenkt werden, die Ränder sind somit optimal vor Kratzern geschützt.

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Fazit: Wer auf der Suche nach einer hochwertig verarbeiteten (Made in Germany) Tasche für das iPhone aus Stoff ist, der sollte sich dei FitBag genauer anschauen. Sie ist zur Zeit bei Amazon für ca. 12€ erhältlich.

 

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Soundcloud Offline-Mode iPhone

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Soundcloud ist neben Mixcloud eine der Anlaufstellen im Netz, wenn man auf der Suche nach aktuellen DJ-Sets ist. Die Community ist recht groß und tagtäglich werden tausende von neuen Sets hochgeladen. Am Webinterface gibt es nichts zu meckern, aufgeräumt und übersichtlich. Die iPhone-App lässt hier schon zu wünschen übrig, sehr abgespeckt und fast schon zu schlank. Das größte Manko: es gibt keinen Offline-Mode, d.h. entweder man befindet sich im WLAN/LTE/3G-Netz und die Musik wird gestreamt oder man hat keine Musik auf den Ohren. Natürlich wäre gerade bei einem Dienst wie Soundcloud ein Offline-Mode mehr als nur interessant, endlich die DJ-Sets auch “to-go” anhören.

Wer trotzdem die Musik von Soundcloud unterwegs anhören möchte, der kann sich mit der iPhone App “Watchlater” behelfen. Watchlater ist auf den ersten Blick nur ein weiterer Kandidat im Dickicht der “Video-Downloader-Apps”, wovon es mehr als genug im App-Store gibt. Doch kann Watchlater mit einer ganz speziellen Option punkten: es können auch Soundcloud-Files gefunden und zu Playlists hinzugefügt werden, diese können dann mit einem simplen Klick offline verfügbar gemacht werden. Damit kann man sich den fehlenden Offline-Mode von Soundcloud quasi selbst bauen. Die App gibt sich als Video/Audio-App aus, die Musik wird somit im Hintergrund gespielt, respektive im Lockscreen angezeigt. Watchlater ist aktuell kostenlos im App-Store verfügbar und für jeden einen Blick wert, der die Musik von Soundcloud auch unterwegs unkompliziert genießen will.

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