Category Archives: Fotografie

Descriptive Camera


Jeder der auch nur mehr als 10 Bilder in seinem Archiv hat kennt das Problem: Man legt entweder tausende von Ordnern an, benennt diese in der Art von “Würzburg bei Nacht 03.03.2012″ oder man pflegt alles in eine Datenbank wie Lightroom, Aperture oder AfterShot ein und verschlagwortet dann hier seine Fotos mit “Würzburg” und “Nachtfotografie”.
Bei beiden Möglichkeiten hat man jedoch weiterhin das Problem, dass man nur grob sagen kann, was auf dem jeweilig einzelnen Bild zu sehen ist, ob ich eine schwarze Katze bei Nacht oder doch den höchsten Kirchturm der Stadt abgelichtet habe, bleibt im Verborgenen.

Hier setzt das Projekt der Descriptive Camera an, sie fotografiert nicht mehr im eigentlichen Sinne das Motiv nach dem Prinzip der Camera Obscura, am Ende des Schaffungsprozesses steht kein Abbild der Szene in Form einer Fotografie, sondern eine Beschreibung dessen, was in der Szene zu sehen war. Die Beschreibung gibt die Descriptive Camera in Form von einem kleinen Zettel aus, den man dann anstatt eines Fotos in der Hand hält. Auf dem Thermopapier sind dann alle Objekte aufgelistet, welche in der jeweiligen Szene zu sehen sind.

“The Descriptive Camera works a lot like a regular camera—point it at subject and press the shutter button to capture the scene. However, instead of producing an image, this prototype outputs a text description of the scene. Modern digital cameras capture gobs of parsable metadata about photos such as the camera’s settings, the location of the photo, the date, and time, but they don’t output any information about the content of the photo. The Descriptive Camera only outputs the metadata about the content.”

DEMO – Eventfotografie & Videos


Vor 2 Wochen habe ich Fotos auf einem Electro-Event geschossen, genauer für das DEMO – Decadencia Electronic Music Open-Air 2012. Die Bilder möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

Es waren natürlich mehr als die 4 Stück hier, alle Fotos könnt ihr euch auf meiner neuen Facebook-Seite anschauen. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr auch gerne auf “Gefällt Mir” drücken und Fan von meiner Seite werden :)  Und hier seht ihr meine ersten Gehversuche in Sachen Bewegtbild, Kritiken, Verbesserungsvorschläge oder einfach nur Feedback sind wie immer erwünscht.

Spiele mit Licht und Schatten

(c) by Kumi Yamashita

Kumi Yamashita malt seine Motive mit dem Schatten anderer Objekte. Wie im Beispiel oben zu sehen, verwendet er z.B. kleine Zahlen (aus Holz), setzt eine punktierte Lichtquelle hinter die Objekte und komponiert somit sein Schattenmotiv.

I sculpt shadow with light or sometimes light with shadow, but both function in essentially the same manner. I take objects and carve and place them in relation to a single light source. The complete artwork is therefore comprised of both the material (the solid objects) and the immaterial (the light or shadow). (c) Kumi Yamashita

Eine ganz neue Variante der Bildkomposition, faszinierend vor allem in Hinblick auf die Neuentstehung eines Motives aus Schatten, welches real nicht vorhanden ist. Sollte ich euer Interesse an der Arbeit Yamashitas geweckt haben, könnt ihr euch hier sein ganzes Portfolio mit 18 Bildern ansehen.

Canon EF 24-105mm Kaffeebecher

Der Wecker klingelt, man greift schlaftrunken auf den Nachttisch und stellt ihn noch einmal 5 Minuten weiter, doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man notgedrungen aus den Federn kommen muss. Die meisten von uns werden den Tag dann wohl mit einer Dusche und danach einer Tasse heißem Kaffee beginnen. Natürlich kann man Kaffee (oder auch Tee) aus einer normalen 0815-Tasse genießen oder eben aus einem Canon 24-105mm Objektiv, das hat immerhin nicht jeder bei sich auf dem Tisch stehen, so viel steht fest. Doch taugt das Ding auch für den täglichen Kaffeegenuss?

Verpackung
Eins vorweg: Das Ding sieht zwar auf den ersten Anschein aus wie ein Canon Objektiv, es ist jedoch (wohl aus markenschutztechnischen Gründen) keines, es ist ein “CANIAM”. Geliefert wird es eingeschweißt in einer hochwertigen Verpackung, welche auf den ersten Anschein der Verpackung von Canon Objektiven gleicht.

Verarbeitung
Der Kaffeebecher will ein Replika eines Canon Objektives sein, und das gelingt auch erstaunlich gut, vom beschrifteten AF/MF Schalter, über den Stabilisation ON/OFF Schalter bis hin zum Aufdruck der verschiedenen Brennweiten ist alles vorhanden. Sogar ein Objektivdeckel wird mitgeliefert. Negativ fiel jedoch direkt die Abbildungsmaßstabanzeige auf, diese verabschiedete sich von ihrer Klebestelle beim Auspacken (was zwar kein Problem darstellt, da man sie mit einem Klebepunkt wieder richtig anbringen kann, doch sollte dies bei einem neu ausgepackten Produkt wohl nicht der Fall sein).

Einsatz als Kaffeebecher
Eigentlich sollte man einen Kaffeebecher ja auch dafür verwenden, für was er eigentlich geschaffen ist und zwar für den Genuss des gutschmeckenden Heißgetränkes aus der gerösteten Kaffeebohne. Bei dem CANIAM Becher würde ich dies jedoch nicht empfehlen, er stinkt riecht doch sehr stark nach billigem Plastik, was mit mehrfachem Ausspülen nicht zu beseitigen ist.

Fazit
Für einen eingefleischten Fotografen CANON-Fanboy ist der Kaffeebecher wohl ein absolutes Muss und macht sich sehr gut auf dem Schreibtisch als Stiftbehälter. Als Kaffeebecher ist er jedoch gänzlich unbrauchbar und nicht zu empfehlen. Wen das nicht abgeschreckt hat und noch ein nicht ganz alltägliches Gadget für den Schreibtisch sucht, der kann bei verschiedenen Anbeitern den Kaffeebecher für ca. 14€ erstehen.