Yosemite Beta-Program gestartet

yosemite-beta

Das öffentliche Beta-Program für Apples neues Betriebssystem OSX 10.10 Yosemite ist offiziell gestartet. Eine Million User bekommen somit die Chance, das neue System vorab ausgiebig zu testen, Bugs zu melden oder einfach nur das neue System auszuprobieren. Um Yosemite testen zu können, muss man sich vorab hier registriert haben. Solltet ihr euch schon direkt nach der WWDC für das Beta-Program registriert haben, so könnt ihr euch hier direkt einloggen und den Key via AppStore einlösen und dann die Beta herunterladen.

Vorbereitung

Bevor man die Yosemite Beta installiert sollte man vorab ein Backup des kompletten Systems machen, Apple empfiehlt hier natürlich das hauseigene TimeMachineBackup. Alternativ kann man seine Daten natürlich auch per Hand sichern, bevor man die Beta auf das aktuelle System aufspielt. Es ist allerdings nicht empfehlenswert, dass man eine Beta auf ein Produktivsystem spielt, besser ist es, wenn man eine zweite Partition anlegt oder die Beta auf einem Zweitsystem installiert. Wie man eine zweite Partition für ein weiteres System anlegt, habe ich bereits zu Mountain Lion & Mavericks geschrieben, für Yosemite kann man der gleichen Anleitung folgen. Welche weiteren vorbereitenden Schritte sinnvoll sein können, beschreibt Apple in der zugehörigen FAQ.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Es handelt sich bei Yosemite bisher nur um eine Beta-Version. Das heißt, dass die Version noch sehr viele Bugs enthalten kann, Programme können unerwartet abstürzen oder ganz ihren Dienst verweigern. Auch kann es vorkommen, dass die Systemeinstellungen nicht wie gewohnt funktionieren, oder dass das System unerwartet einfriert, Fehler produziert, eine Kernel-Panic auftritt oder das System ganz abstürzt. Ein Backup ist daher unerlässlich – sollten dann schwerwiegende Fehler auftreten, kann man immer wieder ein funktionierendes (Mavericks etc.) System aufspielen.

Du hast dich angemeldet, aber noch keinen Key erhalten?

Apple vergibt insgesamt eine Million Beta-Zugänge. Die Zugänge werden nach und nach freigeschaltet, es kann also durchaus sein, dass man unter den ersten Anmeldungen zum Beta-Program nach der WWDC war, aber der Account noch nicht freigeschaltet ist – Abwarten ist angesagt. Im Weiteren sind die Server aktuell sehr überlastet, mit einem solchen Ansturm scheint Apple nicht gerechnet zu haben, die Downloadgeschwindigkeit der Beta schwankt stark, teilweise kann der Download auch gar nicht erst gestartet werden, leider hilft hier aktuell nur Warten und Tee trinken.

Habt ihr die Yosemite Beta schon ausprobiert und wenn ja, wie gefällt euch das neue Betriebssystem? Seid ihr zufrieden mit dem neuen flachen Look oder gefällt euch das Design gar nicht? Über Feedback in den Kommentaren, via Twitter, Facebook oder Google+ bin ich wie immer sehr dankbar.

KBT Pure Pro Keyboard

kbt-pure-pro-keyboard-01

Mechanische Tastaturen erleben seit kurzer Zeit wieder ein Comeback, einen nicht ganz klassischen Vertreter in der Sparte der mechanische Tastaturen stellt das KBT Pure Pro Keyboard dar. Es handelt sich dabei um eine sogenannte 60% Tastatur, soll heißen, dass sie auf das Wesentliche reduziert ist. Ein Ziffernblock fehlt vollkommen und nur die am häufigsten verwendeten Tasten sind direkt durch einen Klick anwählbar, die anderen Funktionstasten sind nur über Tastenkombinationen zu erreichen.

Warum überhaupt mechanisch?

kbt-pure-pro-keyboard-cherry-mx-brownÜber das Für und Wieder von mechanischen Tastaturen lässt sich streiten. In den Anfangszeiten waren alle Tastaturen “mechanisch”, aber was bedeutet überhaupt mechanisch bei Tastaturen? Mechanisch sind eigentlich nur die Federn, welche die Tastatur nach einem Klicken auf die Taste wieder in ihre Ursprungsposition zurückspringen lassen. Wird die Taste gedrückt, so wird die Feder zusammengeschoben, innerhalb der Feder befindet sich ein kleiner Stift, welcher mit Kontakten versehen ist, diese Kontakte lösen einen Impuls beim Aufkommen auf den Tastaturboden aus, dieser Impuls leitet dann ein Signal weiter, die Taste wurde ausgelöst und der Buchstabe erscheint auf dem Bildschirm. Durch diese mechanische Komponente wird ein gänzlich anderes Feedback als bei herkömmlichen Membran-Tastaturen erzeugt. Bei Membran-Tastaturen befindet sich unterhalb der Taste eine kleine gummierte Schicht, welche an der Unterseite mit einem leitenden Kontakt versehen ist. Wird die Taste gedrückt, so trifft die gummierte Schicht der Taste auf die Leiterbahnen auf der Bodenplatte der Tastatur und der Stromkreis wird geschlossen, die Tasteneingabe erscheint auf dem Bildschirm.

Stellt man beide Prinzipien der Impulsauslösung gegenüber, so stellt man schnell fest, dass Membran-Tastaturen einen entscheidenden Nachteil, sowie auch Vorteil haben: der Nachteil ist, dass sich die gummierte Schicht an der Unterseite der jeweiligen Tasten relativ schnell abnutzen kann, das haptische Feedback beim Drücken der Taste wirkt dann schwammig, die Tastatur ist durchgeschrieben. Manche Tasten fühlen sich anders an, da sie weniger gedrückt wurden, die Gummischicht ist daher an manchen Tasten noch dicker und das haptische Feedback ist nicht bei allen Tasten gleich. Ein Vorteil von Membran-Tastaturen ist jedoch die Möglichkeit der sehr flachen Bauweise, da keine Federn im inneren der Tasten verbaut sind, exemplarisch wäre hier zum Beispiel die Apple Wireless Tastatur zu nennen.

Mechanische Tastaturen unterscheiden sich somit durch ihre Bauweise, sowie das dadurch bedingte haptische Feedback von herkömmlichen Membran-Tastaturen. Bei einer mechanischen Tastatur kann sich keine gummierte Schicht abnutzen, da es keine gummierte Schicht gibt – eine mechanisch ausgelöste Taste fühlt sich damit auch nach fünf Jahren noch genauso an, wie eine komplett neue Taste (außer die Feder zerspringt in ihre Einzelteile, das stellt jedoch eher die Ausnahme dar).

Klick Klick, Klack Klack, Klick Klick

Neben dem bereits angesprochenen haptischen Feedback beim Drücken der Taste, gesellt sich noch ein akkustisches Feedback bei mechanischen Tastaturen dazu. Mechanische Tastaturen klackern, mit Worten lässt sich das nur schwer beschreiben, passend hierzu ein YouTube-Video:

Wie ihr hören könnt, klackern mechanische Tastaturen wesentlich mehr und lauter als Membran-Tastaturen. Es gibt dazu noch unterschiedliche Arten von Switches (also Tasten). Die meisten Hersteller von mechanischen Tastaturen fertigen die Tasten allerdings nicht selbst, sondern greifen auf Tasten der Firma Cherry zurück, so auch die Hersteller der KBT Pure Pro.

Cherry MX Switches

Cherry stellt vier (bzw. fünf, wobei die fünfte Variante so gut wie nie anzutreffen ist und daher hier nicht angeführt wird) verschiedene Arten von Switches her. Diese unterscheiden sich vor allem im Typ (bei soft-taktil oder taktil ist ein spürbareres haptisches Feedback vorhanden, wenn die Taste ausgelöst hat), ob ein lautes Klickgeräusch vorhanden ist und wie viel Kraft aufgewendet werden muss, um die Taste zu drücken. Nachfolgend eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Merkmalen:

kbt-pure-pro-keyboard-cherry-mx-blackName: Cherry MX Black
Typ: linear
Klickgeräusch: nein
Kraftaufwand: 60g
Hubweg: 4mm

kbt-pure-pro-keyboard-cherry-mx-brownName: Cherry MX Brown
Typ: soft-taktil
Klickgeräusch: nein
Kraftaufwand: 45g
Hubweg: 4mm

kbt-pure-pro-keyboard-cherry-mx-blueName: Cherry MX Blue
Typ: taktil
Klickgeräusch: ja
Kraftaufwand: 50g
Hubweg: 4mm

kbt-pure-pro-keyboard-cherry-mx-redName: Cherry MX Red
Typ: linear
Klickgeräusch: nein
Kraftaufwand: 45g
Hubweg: 4mm

So benötigen beispielsweise die Cherry MX Black Switches die meiste Kraft beim Auslösen, die Cherry MX Red Switches sind am leichtgängigsten. Die verschiedenen Tasten können zudem noch mit einer Vorbohrung für eine LED-Beleuchtung versehen sein.

KBT Pure Pro Keyboard

Der Anfang des Artikels sollte kurz (auch wenn der Exkurs etwas länger wurde) zum eigentlichen Thema hinleiten: der KBT Pure Pro. Seit etwa zwei Monaten bin ich stolzer Besitzer dieses Schätzchens und muss zugeben, dass es meine erste mechanische Tastatur seit sehr langer Zeit ist (meine letzte war wohl in Kindertagen an einem 386er von IBM). Bisher habe ich hauptsächlich die Apple Wireless Tastatur und natürlich die eingebaute Tastatur an meinem MacBookPro verwendet – welche ich auch weiterhin für sehr gute Tastaturen halte, jene vom MacBookPro sogar für eine der besten (neben der des ThinkPads) im mobilen Bereich. Jedoch gerade am heimischen Schreibtisch wollte ich etwas anderes, eben eine mechanische Tastatur. Über das Für und Wieder habe ich weiter oben schon eine allgemeine Einleitung geschrieben, für mich ist das haptische Feedback, sowie das Schreibgefühl einer mechanischen Tastatur mittlerweile dem einer Membran-Tastatur haushoch überlegen.

Verarbeitung, Maße und Gewicht

kbt-pure-pro-keyboard-02Die KBT Pure Pro ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich rundum sehr wertig an. Die Tasten kommen von der Firma Cherry, hier kann zwischen den vier verschiedenen MX-Switches gewählt werden, ich habe mich für die Cherry MX Brown Switches entschieden, diese Entscheidung ist jedoch sehr subjektiv und vom jeweiligen Schreibverhalten, sowie dem eigenen Schreibgefühl auf den verschiedenen Switches abhängig. Die Hintergrundbeleuchtung kann bei der Bestellung auch ausgewählt werden, ich habe mich für die blaue LED-Beleuchtung entschieden, zur Auswahl stehen ansonsten noch eine gelbe, sowie eine weiße LED-Beleuchtung.

Versucht man die Tastatur mit den Händen zu verwinden, so hört man weder ein Knacken noch ein lästigen Knarzen, die Tastatur ist sehr gut gefertigt, auch das verwendete Plastik fühlt sich sehr gut an. Mit ca. 570 Gramm ist die KBT Pure Pro bei Weitem kein Leichtgewicht, diese Tatsache jedoch, gepaart mit vier Gummifüßchen auf der Unterseite, lassen die Tastatur sehr stabil auf dem Schreibtisch stehen, sie verschiebt sich beim Schreiben keinen Millimeter und wird auch nicht vom USB-Kabel vom Tisch gezogen. Sie steht wirklich bombenfest auf dem Tisch.

Wie schon weiter oben erwähnt, handelt es sich um eine 60% Tastatur, die Abmaße fallen daher sehr gering aus. Die KBT Pure Pro ist 300mm breit, an der dicksten Stelle (hinten) 38mm hoch, an der dünnsten Stelle (vorne) 28mm und 100mm breit. Die Tastatur sollte so auch auf jedem noch so kleinen Schreibtisch ihren Platz finden.

Das KBT Pure Pro Keyboard wird via beigelegtem USB-Kabel verbunden, dabei handelt es sich um ein Micro-USB-Kabel. Gut gefällt mir die Tatsache, dass das USB-Kabel abnehmbar und nicht fest mit der Tastatur verbunden ist, so kann bei einem eventuellen Kabelbruch das Kabel schnell ausgetauscht werden.

Tastaturlayout

Bedingt durch das 60% Layout der Tastatur muss auf einen Ziffernblock verzichtet werden, was für mich jedoch kein allzu großes Problem darstellt, da ich selten in die Lage komme, dass ich sehr viele Zahlen auf einmal eingeben muss. Die Reihe mit den Funktionstasten F1-F12 fehlt auch gänzlich, die Funktionstasten können jedoch mit der Tastenkombination aus FN+Zifferntaste problemlos verwendet werden. Gleich verhält es sich mit Funktionstasten wie “Bild auf/ab”, “Pause/Drucken”, “Home/End” – diese Tasten können mit der jeweils doppelt belegten Taste und der FN-Taste ausgelöst werden.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, ist die Backspace-Taste nicht wie gewohnt eine längliche Taste, sondern genauso groß wie eine normale Buchstaben-Taste, daran musste ich mich in den ersten zwei Wochen erst gewöhnen und habe dann teilweise die Delete-Taste oder die Enter-Taste getroffen anstatt der Backspace-Taste. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an die minimalistische Größe der Taste und kommt damit gut zurecht. Gleiches gilt im Übrigen für die beiden Shift-Tasten, welche auch ein sehr kleines Format aufweisen. Die Umgewöhnung stellte bei mir jedoch kein großes Problem dar, auch wenn man dann wieder auf anderen Tastaturen schreibt, trifft man die Backspace- und Shift-Taste wieder wie gewohnt, da die Tasten auf der KBT Pure Pro lediglich kleiner sind, aber dennoch am gleichen Ort, wie auch bei anderen Tastaturen.

Programmierbarkeit

kbt-pure-pro-keyboard-03

Das KBT Pure Pro Keyboard verfügt über ein internes Programmierfeature. Damit können einzelne Tasten auf kurze Macro-Befehle umprogrammiert werden. Dies geschieht komplett ohne Software direkt auf der Tastatur. Als Anleitung wird eine Din-A4 Seite beigelegt, auf welcher die einzelnen Programmierbefehle klar strukturiert erklärt werden. Zudem kommt die Tastatur ab Werk mit vorprogrammierten Macros, so kann beispielsweise auf dem Mac mit FN+N die Lautstärke verringert und mit FN+M die Lautstärke erhöht werden.

Gut gefällt mir hier die problemlose Verwendung unter Mac OSX 10.9.3 Mavericks, sämtliche Kurz-Macros, welche voreingestellt waren können problemlos auf dem Mac verwendet und bei Bedarf auch angepasst werden. Leider verfügt die Tastatur nur über eine Win-Taste, welche dann jedoch unter OSX zur CMD-Taste wird. Hat man das Prinzip einmal verinnerlicht, so laufen die Tastenkombos unter OSX auch wieder wie am Schnürchen.

Die Helligkeit der LED-Beleuchtung der Tastatur kann auch direkt per FN-Tastenkombination vorgenommen werden, so wird mit FN+B die Helligkeit erhöht und mit FN+C die Helligkeit verringert.

Lieferumfang

- KBT Pure Pro Keyboard
- USB-Kabel (2m) Micro-USB
- DE User Manual

Fazit

Seitdem ich die KBT Pure Pro besitze, möchte ich sie nicht mehr missen. Egal ob im Alltag bei normalen Office-Arbeiten, beim Schreiben für den Blog oder auch am Windows-Rechner zum Zocken, das KBT Pure Pro Keyboard ist für mich einfach DIE Tastatur schlechthin. Das mag jetzt sicherlich zu 70% an den wirklich sehr guten Cherry MX Switches liegen, die anderen 30%, sprich die Verarbeitung und Haptik der KBT Pure Pro, sind jedoch auch nicht zu verachten. Jeder, der noch auf der Suche nach einer mechanischen Tastatur ist, sollte sich die KBT Pure Pro mal genauer anschauen, wenn man dann mit dem minimalistischen 60% Layout der Tastatur zurecht kommt. Als einziges Manko bleibt zum Schluss noch anzumerken, dass die Tastatur leider nicht höhenverstellbar ist, was mich jedoch nicht wirklich stört, da ich meine Tastaturen nie wirklich nach “oben” gestellt habe. Zu guter Letzt bleibt nur noch der Preis und die Verfügbarkeit: das KBT Pure Pro Keyboard kostet bei Amazon ca. 110€.

Animationen zu den Cherry MX Switches stammen von geekhack.org
Das YouTube-Video stammt von shixxor

Podcasts – und was hörst du?

itunes_podcast

Podcasts sind in alle(r)n (Munde) Ohren. Seit dem Jahre 2000 und der Idee das Netcasts, wie Tristan Louis sich ihn ersonnen hatte, ist viel Zeit ins Land gestrichen. Spätestens seit 2005, mit dem Einstieg Apples in die Welt der Podcasts hat sich grundlegendes getan – Podcasts erreichen ein viel weiteres Publikum und mit dem erweiterten Publikum wurde natürlich nach und nach auch das Podcast- und Themenspektrum wesentlich erweitert.

Doch wie wird man auf (neue) Podcasts aufmerksam? Die meisten Podcasts habe ich eher durch Zufall beim Stöbern in iTunes/Podcastclients gefunden, manche auch auf Empfehlung durch Freunde und weitere durch Empfehlungen in Podcasts. Meiner Meinung nach haben es gerade Podcasts nicht leicht sich weiterzuverbreiten, das liegt unter anderem am Problem der Zitation – Tim Pritlove hat hierzu in seinem Vortrag auf der Re:publica einige interessante Aspekte und den Anfang einer Lösung des Problems unterbreitet. Nichtsdestotrotz sehe ich es aktuell noch als relativ schwierig an, sich über Podcasts zu informieren.

Dieser Blogpost soll der Anstoß für eine Blogpostsammlung über das persönliche Podcast-Abo werden. Jeder podcasthörende Blogger ist herzlich dazu eingeladen auch einen Blogpost dazu zu verfassen, welche Podcasts man selbst abonniert hat und regelmäßig oder in unregelmäßigen Abständen hört. Sollten sich Podcaster finden, welche in ihren Podcasts darüber reden, welche anderen Podcasts sie hören – umso besser. Nachfolgend also mein kurzer Abriss über die Podcast, die ich abonniert habe, sowie den deren Inhalt.

Wir. müssen reden

podcasts_wir_mr

Michael und Max unterhalten sich hier alle zwei Wochen über aktuelle netzpolitische alle möglichen Themen. Schön daran ist, dass sich Max und Michael nicht unbedingt immer einig sind, es oftmals zu Streitgesprächen kommt, die beiden aber meist (bis auf Episode 61) sachlich diskutieren. Aaalglatt ist anders.
Wir. müssen reden Website / iTunes Podcast Link

Wikigeeks

podcasts_wikigeeks

Die Wikigeeks beschäftigen sich mit netzpolitischen und gesellschaftlichen Themen. Das Team besteht aus Claudia Krell, Florian Heintz, Ralf Stockmann, Bertram Kleff und Renke Bruhn. Ab und an verirrt sich auch ein Gast ins Podcast-Studio – der Übersichtlichkeit halber sind aber nicht immer alle Geeks gleichzeitig im Podcast zu hören. Claudia Krell moderierte übrigens zusammen mit Tim Pritlove die Sondersendung zur Re:publica 2013.
Wikigeeks Website / iTunes Podcast Link

Not Safe for Work

podcasts_nsfw

Den meisten Podcast-Hörern sicher ein Begriff: NSFW. Eine der vielen Podcastproduktionen der Metaebene von Tim Pritlove. Hier unterhalten sich Tim Pritlove und Holger Holgi Klein über alles und nichts. Wie der Titel schon sagt, der Podcast sollte nicht bei der Arbeit konsumiert werden, schon allein wegen Holgis spontanen Lachausbrüchen.
NSFW Website / iTunes Podcast Link

Freakshow (ehemals “Mobile Macs”)

freakshow-fm

DER deutschsprachige Nerd-Talk in Sachen Apple und Nerd-Kram. Die Freakshow erscheint im zweiwöchigen Rhythmus und wird, so wie NSFW auch, von der Metaebene produziert. Mit im Team sind neben Tim Pritlove noch Denis, Hukl, Roddi und Clemens. Das in Zusammenhang mit der Drosselkom bekannte Meme “Funktional kaputt” geht auf Clemens in der Episode 108 zurück).
Mobile Macs Website / iTunes Podcast Link

Medien-KuH

podcasts_medienkuh

Die Medien-KuH (Akronym aus Körber und Hammes) ist ein wöchentlich erscheinender Podcast welcher sich hauptsächlich mit Kühen der deutschen Medienlandschaft in Film, Funk und Fernsehen beschäftigt. Körber und Hammes nehmen sich bei der Moderation selbst nicht zu ernst, was zu einer lockeren, aber dennoch sachlichen Atmosphäre beiträgt. Teilweise werden auch Gäste per Skype zugeschaltet, so zum Beispiel Jan Böhmermann oder Nela Panghy-Lee.
Medien-KuH Website / iTunes Podcast Link

Logbuch: Netzpolitik

podcasts_lb_netzpolitik

Im Logbuch: Netzpolitik werden wöchentlich die Ereignisse der Netzpolitik auf nationalem und internationalem Parkett niedergeschrieben besprochen. Moderiert wird das Logbuch vom netzpolitik.org Redakteur Linus Neumann und Tim Pritlove.
Logbuch: Netzpolitik Website / iTunes Podcast Link

Hoaxilla – der skeptische Podcast aus Hamburg

podcasts_hoaxilla

Von der Thule-Gesellschaft über die Bundeslade bis hin zur Bloody Marry, bei Hoaxilla wird Mythen, Sagen und Verschwörungstheorien auf den Zahn gefühlt. Jeden Sonntag untersuchen Alexa und Alexander einen neuen Hoax, also immer schön skeptisch bleiben.
Hoaxilla Website / iTunes Podcast Link

WRINT

wrint

Unter dem Titel “WRINT” (Akronym für Wer redet ist nicht tot) produziert Holger Klein gleich sechs verschiedene Podcast-Formate. Im Detail auf jedes Format einzugehen würden hier den Rahmen sprengen – es handelt sich bei allen um freie Talkformate, mit oder ohne Hörerfragen und mit wechselnden Gesprächspartnern – Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.
WRINT Website / iTunes Podcast Link

dRadio Hintergrund

Der Deutschlandfunk bietet bereits ausgestrahlte Features und Hintergrundberichte, sowie Reportagen zum Nachhören an. Hier findet man sachlich sehr gut recherchierte und sachlich aufbereitete Radiobeiträge in voller Länge.
dRadio Hintergrund Website / iTunes Podcast Link

Bits und so

podcasts_bitsundso

Einmal wöchentlich findet sich die Bits und so Crew Rund um Timo Hetzel im Studio vor dem Mikrofon zusammen und diskutiert über die neuesten Entwicklungen in Sachen Apple. Mit von der Partie sind neben dem Host Timo Hetzel meist Alex Olma von iPhoneblog.de, Christian Hessi Hessmann, sowie Leo Becker von heise.de
Bits und so Website / iTunes Podcast Link

Welche Podcasts habt ihr so abonniert? Schreibt mir eure Podcast(geheim)Tipps in die Kommentare ;)

Simpler USB 2 Switch

Wer mehr als nur einen Rechner gleichzeitig verwendet, der wird schnell auf ein Problem stoßen: entweder man hat sämtliche Peripherie doppelt, sprich zwei Bildschirme, zwei Mäuse, zwei Tastaturen etc. oder man muss alles immer mühselig umstecken, wenn man an Rechner zwei arbeiten will und die Peripherie gerade noch mit Rechner eins verbunden ist. Zu diesem Zweck gibt es sogenannte KVM-Switches, mit diesen Switches können Bildschirm, Tastatur und Maus bequem mit zwei Rechnern geteilt werden. Ganz billig sind KVM-Switches jedoch nicht, vor allem dann nicht, wenn man (wie ich) Displayports umschalten möchte.

simpler-usb-2-switch-1

Mein Setup sieht zur Zeit so aus, dass ich einen LG 29EA93 an zwei Rechnern betreibe, der eine ist mein MacBook Pro Retina 15″ und der andere ist mein Windows-Gaming-Rechner. Da der LG 29EA93 über mehrere Eingänge verfügt, ist mein MacBook per Displayport-Kabel verbunden und der Windows-Rechner via HDMI, soweit so gut, das Umschalten am Bildschirm geht sehr leicht und schnell von der Hand. Da ich jedoch nie ein großer Freund der Apple Magic Mouse war und bin, kommt bei mir für alltägliche Office-Arbeiten, Bloggen und Zocken die Roccat Cone Pure zum Einsatz, als Tastatur verwende ich aktuell die mechanische KBT Pure Pro 60%. Da ich es jedoch Leid war, jedes mal die Tastatur und die Maus umzustecken, hielt ich Ausschau nach einer komfortableren Variante und stieß auf einen Noname USB 2 Switch auf Amazon.

simpler-usb-2-switch-2

Der Switch selbst ist sehr einfach gehalten, auf der Vorderseite befinden sich zwei Knöpfe, mit welchen zwischen den beiden USB-Ports umgeschaltet werden kann, anzumerken ist hier, dass der USB 2 Switch rein mechanisch funktioniert und ein schönes Klick-Geräusch von sich gibt, wenn man einen der Taster drückt. Auf der Rückseite befinden sich zwei USB-B-Ports, welche dann zu den zwei Rechnern führen, dazu gesellt sich noch ein USB-A-Port, an welchem bei mir dann wiederum ein passiver USB2.0-Hub hängt, an welchem Tastatur und Maus eingesteckt sind. Der Switch ist selber rein passiv und braucht somit keine eigene Stromversorgung, er zieht sich seinen Strom über die USB-B-Ports, welche mit den jeweiligen Rechnern verbunden sind.

simpler-usb-2-switch-3

Der Switch ist zudem komplett aus Metall gefertigt und mit seinen Maßen von 24x112x67mm wirklich nicht groß. Er ist allerdings schwer genug, dass er stabil auf dem Tisch stehen bleibt und nicht etwa von den angeschlossenen USB-Kabeln nach hinten weg gezogen wird. Die Umschaltzeit liegt bei angenehmen 2-3 Sekunden, so lange braucht mein Bildschirm auch, um zwischen Displayport und HDMI umzuschalten, die Maus und Tastatur sind somit also auch gleich da und können verwendet werden. Aktuell ist der USB 2 Switch für ca. 7€ bei Amazon zu haben und kann sich so mit Recht ein echtes Schnäppchen nennen. Ich kann ihn uneingeschränkt für all diejenigen empfehlen, welche auch mehrere Peripheriegeräte zwischen einem Mac und Windows, zwischen einem Mac und Mac oder zwischen Windows und Windows teilen wollen.

Wie sieht euer Setup aktuell aus? Habt ihr gleich mehrere Tastaturen und Mäuse auf dem Schreibtisch oder verwendet ihr nur einen Rechner? Über Anregungen in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen!

Canon EOS Utilities auf dem Mac ohne CD installieren

canon eos utilities ohne cd

Canon legt allen hauseigenen Kameras einige CDs bei, auf welchen sich nützliche Tools für Fotografen, wie zum Beispiel das Canon EOS Utilities Package befinden. Damit lässt sich die Kamera via USB oder WiFi mit dem Rechner koppeln, um so Fernaufnahmen oder Videos direkt am Rechner aufzunehmen, oder Bilder komfortabel von der Kamera auf den Rechner zu übertragen. Leider lässt sich die Software erstmalig nur via CD installieren, lädt man sich ein Update von Canon, so verweigert es die Installation. Mit einem kleinen Trick lässt sich das Update jedoch überreden, sich auch ohne bereits vorhandene Software zu installieren. Mac User mit einem Mac der neueren Generation können so auch ohne CD-Laufwerk die EOS Utilities installieren.

Anleitung

Zuerst muss das passende Package für die jeweilige Kamera von Canon geladen werden. Anschließend die *.zip Datei entpacken und das darin vorhandene *.dmg Discimage File mounten.

canon eos utilities ohne cd dmg

Mit einem Rechtsklick auf den “EU2.14.0X_Updater” wählen wir “Paketinhalt anzeigen” aus, der Paketinhalt wird in einem neuen Fenster angezeigt. Im Ressources Ordner unter Contents liegt die Datei “Info.datx”. Diese muss gelöscht werden, da sie verantwortlich für den Check ist, ob die Software bereits installiert ist.

canon eos utilities ohne cd finder

Jetzt kann das Setup via Doppelklick auf den “EU2.14.0X_Updater” ausgeführt werden, das EOS Utility wird jetzt auch ohne bereits vorhandene Version installiert, eine CD wird zur Installation nicht mehr benötigt.

(via)